Sie sind hier: Gesundheit Homöopathie

Welche homöopathischen Mittel können helfen?
Wichtig bei der Entscheidung für ein bestimmtes homöopathisches Mittel ist die möglichst exakte Zustandsbeschreibung des Kranken.
Wann begannen die ersten Anzeichen, wie ist der Appetit, wie ist der Schlaf, wann ist es besser, wann schlechter.
Je besser ein Mittel zu dem Zustand des Kranken passt um so eher lässt sich eine Besserung erzielen

Aconit

- stürmische Fieberentwicklung
- meist bei trockenem, kaltem Wetter
- plötzlicher Beginn
- ängstlich,unruhig
- zu Beginn des Fieberanstieges Schüttelfrost, dann Haut trocken und heiß
- Puls schnell,hart, klopfend,
- Schwäche und Schwindel
- Erkältung schlägt sich auf die Stimme, Heiserkeit
- trockener, heftiger Husten
- durstlos
- abends, nachts und in Wärme schlechter

Belladonna:

- auch plötzlicher Beginn aber weniger stürmisch
- hochrotes glänzendes Gesicht mit weiten Pupillen
- schwitzender dampfender Körper
- Schläfrigkeit, Albträume, fantasieren im Schlaf
- ist zugedeckt trotz Hitze, friert beim Abdecken oder Aufstehen
- Durst auf kaltes Wasser
- Schleimhäute glühend rot
- hämmernder Kopfschmerz
- trockene Schleimhäute, Hals ist rot
- trockener Reiz im Kehlkopf, bellender Husten
- empfindlich auf Berührung, Erschütterung, Licht, Geräusch, Zugluft,
- besser durch Ruhe und Liegen

Bryonia:

- Infekt tritt oft bei mildem Wetter oder durch klimatisierte Räume als Verkühlen nach Erhitzen auf
- Krankheit entwickelt sich langsam
- allgemeines Krankheitsgefühl
- reizbare oder zornige Stimmung
- zuerst Gefühl der Steifheit und des Unwohlseins, Bedürfnis sich hinzulegen
- dann rebelliert der Körper gegen geistige und körperliche Anstrengung mit heftigen Glieder- und Kopfschmerzen
- Gelenke heiß, rot und berührungsempfindlich
- der normalerweise gute Appetit nimmt ab, der Durst nimmt zu
- Durst auf kaltes Wasser
- Schleimhäute sind trocken!!
- Stechende Brustschmerzen beim tiefen Atmen ( Grippehusten)
- trockener schmerzhafter Reizhusten

Chamomilla:

besonders geeignet bei Kindern wenn
- auffallend reizbare Gemütsverfassung, ungeduldig
- heftiges, schrilles Schreien
- möchte etwas, wirft es aber auch gleich wieder weg und schreit weiter
- lässt sich kaum ablenken
- nur durch Herumtragen beruhigt es sich und schläft
- sobald man es hinlegt erwacht es meist schreiend
- oft zeigt sich eine einseitige Wangenrötung
- manchmal auch Durchfall wie gehackter Spinat
- Krampf und Kitzelhusten
- besser durch Bewegung

Eupatorium:

- klassische Virusgrippe, der ganze Körper tut weh
- periodisches Fieber
- Zerschlagenheitsgefühl in Gliedern und Knochen
- Knochen und Gelenke wie verrenkt
- Rücken schmerzt wie zerschlagen
- Kopfschmerzen klopfend, Kopf scheint zu bersten
- trockener Grippehusten
- Husten ist so schmerzhaft, dass man die Brust festhalten muss
- man wagt sich wegen der Kopf- und Gliederschmerzen nicht zu bewegen
- Durst auf kalte Getränke, aber trinken reizt zum Erbrechen

Ferrum phosphoricum:

- Langsamer Fieberverlauf
- Fieber tritt meist ohne Katarrh und ohne Frösteln auf
- Leichte Erschöpfbarkeit, trotzdem hat der Kranke ein Bewegungsbedürfnis
- Trockener krampfartiger Husten
- Kreislauf labil, selbst im Liegen wechselt die Gesichtsfarbe von rot auf blass,
- Puls schnell
- Nach dem Schlaf erwacht der Erkrankte mit großer Hitze und rotem Gesicht,
- Durst auf kalte Getränke
- Kalte Luft ist unangenehm
- Mag gerne zitronigen sauren Geschmack

Gelsemium:

- Grippaler Infekt oder echte Virusgrippe bei mildem Winterwetter
- Zähneklappern und Zittern,
- Kälteschauer am Rücken
- Schweregefühl im ganzen Körper, allgemeines Zerschlagenheitsgefühl
- Erschöpfung, Benommenheit
- Gesicht rot
- Ist durstlos im Fieber
- Berstende Kopfschmerzen mit Benommenheitsgefühl,vom Nacken über den Kopf zu Stirn und Augen
- Schwerer Kopf, Glieder, Augenlieder
- Der Kranke will Ruhe haben,
- Befinden verschlechtert sich durch geistige und körperliche Anstrengung, oder durch Wetterwechsel
- schlechter durch Wärme
- wässriger, scharfer Fließschnupfen
- Rachenreizung, Schluckbeschwerden

Nux vomica:

- Krankheit entwickelt sich meist bei trockenem kalten Wetter
- der Nux vomica Typ glaubt eigentlich topfit zu sein bis die Erkrankung ihn plötzlich übermannt
- Nach Stress über längere Zeit
- Zugluft und Kälte führen schnell zu Erkältung und Fieber
- Fröstelt leicht
- Heftige Niesanfälle
- Gliederschmerzen, Kopf- und Magenschmerzen,
- Kaffee und Zigaretten die man sonst mag schmecken nicht mehr
- Schlafmangel, tagsüber gereizt und überempfindlich
- schlechter: morgens, durch geistige Anstrengung, Berührung und Kälte,
- besser: Wärme, warme Getränke und Ruhe

Pulsatilla:

- im Frühjahr und Herbst bei großen Temperaturschwankungen
- Patient friert besonders im Kreuzbereich
- Lehnt aber warme und stickige Luft ab
- Üppig zugedeckt in kühlem gut gelüftetem Raum
- Haut glühend heiß
- Gesicht auch bei Fieberhitze blass
- Nachts ist das Fieber höher
- Besonders schlechtes Allgemeinbefinden
- Kranker will weder essen noch trinken
- Später Durst auf sehr kleine Mengen kalter Getränke
- Besser: frische Luft, Bewegung, und kalte Anwendungen
- wem bei Erkältungen Pulsatilla hilft, der fühlt sich während der Krankheit sehr liebes- und anlehnungsbedürftig
- weint leicht

Rhus toxicodendron

- Bei fiebrigen Infekten nach nasskalten Tagen, feuchtem Wetter oder Nasswerden, sowie im Herbst
- Zunehmende Mattigkeit, Steifheit, Schmerzen
- Besser bei Bewegung
- Nasskaltes Wetter mag der Kranke nicht und geht nicht vor die Tür
- Hält es nicht lange in einer Position aus, weil man keine bequeme Haltung findet
- Wärme tut gut, Bäder, Wärmeflasche
- Schlechter: durch Kälte, Nässe, Ruhe, zu Beginn der Bewegung, Auskühlen, Überanstrengung